Die Schlacht von Vrsar

William Turner durfte ich ‚hit by accident‘ vor 25 Jahren zum ersten Mal in einer großen Schau in London sehen als Ergebnis eine Verkettung von Zufällen und einem Reisegutscheingewinn; die ganze Pracht sogar für Null Pfund und fast alleine. Die Ausstellung kam später nach Deutschland, Eintrittskarten waren kaum zu bekommen.

Seitdem bin ich Turner-Fan und kann auch den Film über ihn wärmstens empfehlen:

https://www.youtube.com/watch?v=88CQfVXMaek

the deeply frightened house

‚the deeply frightened house‘ ist eine wilde Hommage an das Bild ‚the haunted house‘ von Alvin Langdon Coburn, welches dem Pictorialismus zuzuschreiben ist. Nachdem ich schon von Fotografen als Pictorialistin beschimpft wurde, finde ich es nur angemessen, eine entsprechende Hommage zu liefern.

Hier das Original:
http://piktorialismus.smb.museum/zoom.php?object_id=1885086

Der Fotografenmann

Aus Kinderzeit habe ich einige Lieblingsbilder, die aufgrund der altersbedingten Ortsgebundenheit alle im Museum Folkwang hängen. Eines davon ist „Der Papageienmann“ von Max Liebermann.
In einem Buch über Kunstpädagogik ist eine sehr frühe (ich muss so ca. 4 Jahre alt gewesen sein) Bildbesprechung von mir verbrieft:
„Die Lichtflecken sehen aus, als könnte man sie aufheben“ und „Der Mann arbeitet, das sieht man.“

Beide Aspekte sind hier im Bild ebenfalls enthalten, das den Titel trägt „Der Fotografenmann“.

Die Kathedrale von Rhodius

„Brigitta – fotografierst Du heue noch irgendwas anderes?“ – „Nöö – wenn ich das Bild fertig habe, bin ich glücklich und für heute durch.“

Ausflüge ins Museum Folkwang standen als Kind einmal im Monat auf dem Programm. Ein kontinuierliches Wiedersehen mit der ständigen Ausstellung ließ einige Bilder zu wahren Freunden werden, darunter auch Monets ‚Die Katherale von Rouen (im Morgennebel)‚.
Mein erster Annäherungsversuch an das Bild auf der heimischen Wand mit Pastellkreide (die Rauhfasertapete erschien mir ein geeigneter Malgrund) fand derzeit noch nicht die gebührende Begeisterung, die man sich als junge Künstlerin wünscht… 😉
Jetzt gute 40 Jahre später der zweite Versuch.

Wiesbadener Fototage 2019 – Grenzgang Fotokunst

Das Ausloten von Grenzen ist seit jeher immanenter Bestandteil von Fotokunst.

Die „11. Wiesbadener Fototage – Fotofestival für zeitgenössische Kunst“ machen dies nun selbst zum Thema.

Die grundsätzliche Fragestellung mit welchen Grenzgängen – inhaltlichen sowie fotografischen – sich die Fotografen auseinandersetzen bildet den Ausgangspunkt und Kern der Fototage.

Das Medium Fotografie ermöglicht die Mittlerrolle zwischen einer Bildwelt des Fotografen und dem Publikum als ungewohnten Grenzgang.

Zu insgesamt 5 verschiedenen Ausstellungsorten wird das Publikum eingeladen, die jeweiligen Grenzgänge in über 57 fotografischen Werken zu entdecken.

 

Ergebnisse aktueller Fotokunst sind immer daran zu messen, inwieweit sie die Grenzen der Fotografie neu ausloten. Reale Grenzen der Welt und Sichtweisen gehören ebenso dazu wie ästhetische, physische und psychische Grenzen. Das betrifft sowohl reale als auch fiktive Grenzen. Dabei geht es um die grundsätzliche Fragestellung des „So noch nicht Gesehenen“.

 

Ich freue mich, dass mein Beitrag „AE – alter ego“ bei den Wiesbadener Fototagen zu sehen sein wird.

 

Die Eröffnung der Fototage ist am 17.8. um 20 Uhr im Kunsthaus Wiesbaden, mein Beitrag (hier in voller Länge zu sehen) ist im Kunsthaus gehängt.

Öffnungszeiten jeweils am Wochenende: Fr. Sa. und So. von 13 bis 18 Uhr.