Wiesbadener Fototage 2019 – Grenzgang Fotokunst

Das Ausloten von Grenzen ist seit jeher immanenter Bestandteil von Fotokunst.

Die „11. Wiesbadener Fototage – Fotofestival für zeitgenössische Kunst“ machen dies nun selbst zum Thema.

Die grundsätzliche Fragestellung mit welchen Grenzgängen – inhaltlichen sowie fotografischen – sich die Fotografen auseinandersetzen bildet den Ausgangspunkt und Kern der Fototage.

Das Medium Fotografie ermöglicht die Mittlerrolle zwischen einer Bildwelt des Fotografen und dem Publikum als ungewohnten Grenzgang.

Zu insgesamt 5 verschiedenen Ausstellungsorten wird das Publikum eingeladen, die jeweiligen Grenzgänge in über 57 fotografischen Werken zu entdecken.

 

Ergebnisse aktueller Fotokunst sind immer daran zu messen, inwieweit sie die Grenzen der Fotografie neu ausloten. Reale Grenzen der Welt und Sichtweisen gehören ebenso dazu wie ästhetische, physische und psychische Grenzen. Das betrifft sowohl reale als auch fiktive Grenzen. Dabei geht es um die grundsätzliche Fragestellung des „So noch nicht Gesehenen“.

 

Ich freue mich, dass mein Beitrag „AE – alter ego“ bei den Wiesbadener Fototagen zu sehen sein wird.

 

Die Eröffnung der Fototage ist am 17.8. um 20 Uhr im Kunsthaus Wiesbaden, mein Beitrag (hier in voller Länge zu sehen) ist im Kunsthaus gehängt.

Öffnungszeiten jeweils am Wochenende: Fr. Sa. und So. von 13 bis 18 Uhr.

 

Heimat – KEM-Mitgliederausstellung 2019

Die diesjährige Mitgliederausstellung des Kunstverein Eisenturm Mainz e.V. beschäftigt sich mit dem Thema „Heimat“.

Die Vernissage ist am 10.Mai 2019 um 19:00 Uhr im Eisenturm, Fritz-Arens-Platz 1, 55116 Mainz,
die Ausstellung geht bis zum 10.Juni.

Öffnungszeiten: Sa + So 13 – 17 Uhr, Mi 16 – 18 Uhr

Mein Beitrag zur Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage „Gehöre ich dort hin, wo ich zu Hause bin?“

Ankes Lieblinge

„ANKES LIEBLINGE“

Ausstellung im Atelier & Projektraum von Anke Rohde in Wiesbaden-Schierstein zugunsten des Fördervereins Fasanerie e.V.

„ANKES LIEBLINGE – ausstellen und fördern“ heißt eine neue Ausstellungsreihe in Wiesbaden-Schierstein, initiiert von der Künstlerin Anke Rohde. Die erste Ausstellung zeigt Bilder der Malerin Angela Cremer, Skulpturen von Thomas M. Freund, Fotografien von Brigitta Fiesel, Skulpturen von Wilma Hagemann und natürlich auch Bilder von Anke Rohde. Die Ausstellung wird am 25. November durch Anke Rohde und die Vorsitzende des Fördervereins Fasanerie e.V. Conny Kempken eröffnet.

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Grisa Mural

Die Tate Modern in London – grandios, überbordend, unglaublich, inspirierend, fordernd – aber auch voll und laut.
Und dann komme ich „nach nebenan“, in einen Raum mit gedämpftem Licht, mit sakraler Anmutung und relativer Stille. Nach einer Weile haben sich die Augen an das wenige Licht gewöhnt, und ich kann 7 der „Seagram Murals“ bewundern. Einst von Mark Rothko für das Restaurant „Vier Jahreszeiten“ im Seagram-Building (Architekt: Mies van der Rohe) als Auftragsarbeit begonnen, erschienen ihm später die Bilder als nicht geeignet für das Restaurant, und er lösten den Auftrag auf.

Jetzt hängt ein Teil der Bilder in der Tate Modern, und ich bin nachhaltig beeindruckt:
Das ist bisher das wunderbarste, was ich von Rothko gesehen habe, und so inspiriert mich der Zyklus zu einem eigenen Werk.